
So oder so ähnlich beginnen Heldensagen und Märchen. So könnte man auch die Mercenario Comics von Vincent Ségrelles übertiteln. Hauptfigur ist 'El Mercenario' ein Söldner, der von einem religiösen aber sehr aufgeklärten Mönchsorden angeworben wurde. Die Handlung der Geschichten ist eher einfach, aber die Bilder ... Die Bilder sind keine Zeichnungen im üblichen Sinn, sondern sie sind gemalt wie Ölbilder. Vincent Ségrelles sagt von sich, daß er nicht viel davon versteht wie andere Zeichner ihre Comics erstellen, er jedenfalls malt sie in Öl. Bei genauem Hinsehen erkennt man bei einigen Bildern sogar die Struktur der Leinwand auf der sie gemalt wurden. Daß der Zeichner ... Verzeihung ... der Maler sich sehr intensiv mit Rüstungen beschäftigt hat ist nicht zu übersehen. Die Rüstungen entsprechen den spätgotischen Plattenrüstungen wie sie in Europa gebräuchlich waren. Jedes Detail ist korrekt und jede Schnalle sitzt an der richtigen Stelle. Kleinere Fehler im Ablauf der Handlung, die Ort und Zeit entweder in eine mystische Vorzeit auf den Hochplateaus des Himalaya oder einen fernen Planeten verlegen, kann man großzügig übersehen.







erblickte Rudi das Licht der Comicwelt. Rudi und Fred, zwei Figuren des Zeichners Peter Puck, betrachten auch heute noch die Welt aus einer Perspektive, die in den 80ern geprägt wurde. Rudi ist ein gestylter Szene Mensch und Fred das eher lässige Gegenstück dazu. Eines hat Rudi mit mir gemeinsam, das Mißtrauen gegenüber vielen Dingen die in den 90ern als COOL gelten von denen ich in den 80ern dachte sie währen ironisch gemeint oder hoffte, sie währen in den 70ern geblieben. Von Peter Puck sind vier Rudi Bände erschienen. Weitere Folgen erscheinen regelmäßig in den Stadtmagazinen 'Meier' aus Mannheim 'Lift' aus Stuttgart und 'Ultimo' aus München




